Nevada - Arizona - Utha Trip
am Mittwoch, 26. Dezember 2007, 22:27 (Abschnitt: 'Dezember')
Warum ist eigenltich Hollywood ausgerechnet in Los Angeles? Genau dieser Frage bin ich nachgegangen. Die Reisefuehrer sind sich alle einig: Man findet die verschiedensten Ladschafts"stile" in naher Umgebung. Und genau vom dem habe ich mich am letzten Wochenende selbst ueberzeugt!
Mit einem Mietwagen, einer Kuehltasche voll Essen und Getraenke, Schlafsaecke und einer dicken Decke ging dann auch das Abenteuer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag schon los...
Death Valley
Erstes Ziel war das Death Valley, was an der Grenze zu Nevada liegt. Ich weis net recht, was ich erzaehlen koennt, muss man einfach gsehen haben, wahsinnig schoen. Hier ein kleiner Auszug aus dem internet:

" Der Name Tal des Todes hoert sich naturgemaess nicht gerade einladend an. Trotzdem ist die heisse Wueste, welche die Inidaner <Brennendes Land> tauften, heute ein vielbesuchtes Reiseziel. Das 1994 zum Nationalpark erklaerte Gebiet umfasst mehr als 13 000km2. Seinen beruehmt/beruechtigten Namen verdankt das Tal den Goldsuchern, die Mitte des 19. Jh. auf der Suche nach einer Abkuerzung zu den Minen westl. der Sierra Nevada die Wueste zu durchqueren versuchten. Doch auf dem Weg gingen ihnen bald die Wasservorraete aus und sie mussten elendig zugrunde gehen. Heute fuehren Strassen ueber die 230km breite Ebene. In einer schneeweissen Salzebenen findet man den tiefsten (86m unter dem Meeresspiegel) und den heissesten Punkt (max. 56,7Grad Celsius) der USA..."
In der Fotogalerie hab ich die Fotos fleissig kommentiert, einfach uebers Foto fahren, und schon koennts es lesen ;-)
Nachdem wir (Jitka und ich) vom Sonnenaufgang bis etwa 2 uhr nachmittags das Death Valley erkundet haben, machten wir uns auf den Weg nach Nevada, genauer Richtung Las Vegas. Und nach gut 2,5 Stunden Fahrt, haben wir auch die Stadt des Glueckspiels erreicht. Geplant waere ja eingentlich gewesen, dass wir ne grobe Sightseeingtour machen (just the Stripe und "old" LV), aber da wir puenktlich zur Rush Hour ankamen, ham ma beschlossen, dass Vegas ein eigener trip wird.... Ja daher haben sind wir blos druchgfahren um so schnell wie moeglich....
Hoover Dam
...in blos 20 Minuten zu erreichen. Leider wars trotzdem zu spaet und die Sonne hat nicht gewartet, so ham ma des ganze halt "nur" durch die eigntle-eh-halbwegs-passable Beleuchtung gsehn.

"Der Hoover-Staudamm, der allerdings kein Staudamm, sondern eine Staumauer ist, staut den Grenzfluss Colorado zwischen Arizona und Nevada zum Lake Mead auf. Die Größe des aufgestauten Sees ist mit einer Fläche von 69.000 Hektar, einer Länge von ca. 170 km und einer maximalen Tiefe von ca. 180 Metern auch für amerikanische Verhältnisse beeindruckend. Gebaut wurde der Hoover-Staudamm zwischen 1931 und 1935 als Bogengewichtsmauer mit einer Höhe von 221 m und einer oberen Dicke von ca. 14 Metern. Die untere Dicke beträgt 201 Meter. In der Staumauer wurden ca. 2,6 Millionen Kubikmeter Beton verbaut. Dies wäre genug, um einen 5 m breiten und 20 cm hohen Streifen von San Francisco nach New York zu legen." Ihr sehts, ist echt beeindruckend....
Noch in der gleichen Nacht machten wir uns auf den Weg Richtung Kingman, die sich selbst als "Heart of Historic route 66" bezeichnet.
Route 66

Puenktlich zum Sonnenaufgang waren wir schon unterwegs, unterwegs auf der legendaeren Route 66. Und es stimmt wirklich, ist man erstmals auf der Strasse und hoert den (fast) einzig empfangbaren Radiosender mit dem Namen "Route 66 Radio" ueberkommen einen die Gefuehle von Freiheit und Ungebundenheit. Hhhmmm, was kann ich euch sonst noch erzaehlen.... Die gut 80 milen, die wir gefahen sind, waren zusaetzlich zu den einmaligen Gefuehlen, die wir hatten, von einer wunderschoenen Naturkulisse gepraegt.
Gleich nachdem wir die Route 66 verlassen hatten, waren wir schon auf dem Weg zum weltberuehmten...
Grand Canyon

Und schon auf dem Weg war die erste, meiner Meinung nach positive, Ueberraschung... SCHNEE!!! Jihhaaa, nach doch sehr langer Zeit bin ich wie ein kleines Kind rumgerannt und hab Schneebaelle gmacht =-)!! Aber was uns nach den gut 100 milen erwartete.... Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab mir den Grand Canyon schoen vorgstellt, von den Internet Bildern her und so, aber als wir dann "davor" standen und in die Tiefe blickten..... WAU, recht viel mehr hab ich da nicht rausbracht! Ich kann auch nicht recht viel mehr dazu sagen, es war einfach unglaublich, amazing!!!
Was sich dann als MINDESTENS genau so schoen erwiesen hat, war der Weg vom Desert View (South Rim im Grand C.) zum Monument Valley..... Sagenhaft....
Monument Valley
So in der Art stell ich mir den Ayers Rock in Australien vor.... Eine nie aufhoerende ebene Wueste und dann taucht aus dem Nichts ein "Felsenberg" auf. Und solche sieht man auf dem Weg zum Monument Valley des oefteren.
Und dann ist es da, das Monument Valley. Selbst wenn man den Namen nicht kennt (ich schliesse mich da mal gar nicht aus), so kennt man die Landschaft aus den Western. Wir haben wieder mal unglaubliches Glueck mit dem Wetter ghabt, haben diese einzigartige Landschaft beim Sonnenuntergang geniessen koennen. Wobei geniessen ist jetzt a bissl falsch ausgedrueckt. Da Sonnenuntergang war, wir aber unbedingt DEN beruehmten blaetterlosen Baum vor dem bestimmten Tafelberg suchten. Sind dann um 10 Dollar mit einer Einheimischen direkt zu den Tafelbergen gfahren (ist fuer Touristen anscheinend verboten) und sie hat uns einige blaetterlose Baeume zeigt, leider war DER eine nicht dabei. i murs sagen, mir war des ganze net ganz soo wichtig, aber durch de Gschicht, sind wir so richtig Nahe dran gwesen. Und ja, dieses unglaubliche Bild hab tatsaechlich ich gmacht. Ich weis, ist sollte eigentlich Preisgekroent werden....
"Das Monument Valley ist ein Tal an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah zu Arizona. Es ist bekannt für seine Tafelberge und diente bereits vielfach als Kulisse für Dreharbeiten. Es liegt in einer Höhe von fast 1900 m, die Temperaturen variieren zwischen –3° C im Winter und durchschnittlich 30° C im Sommer. Der Niederschlag beträgt durchschnittlich 20 cm im Jahr und fällt teilweise als Schnee. (Anm.:Bei uns ist teilweise schnee gelegen, siehe Fotogalerie)
Das Monument Valley wird auch als John Ford-Country bezeichnet, da dieser Regisseur bereits vor dem Zweiten Weltkrieg seine Western bevorzugt dort drehte. Sowohl das eigentliche Monument Valley als auch die ähnlichen Landschaften beiderseits des dort hinführenden Highways dienen als beliebte Kulisse für Werbung (Zigaretten, Autos, Motorräder, Tourismus usw.). Dadurch gilt diese landwirtschaftlich kaum nutzbare Gegend inzwischen als der Wilde Westen schlechthin."
Nach dem wir endgueltig nichts mehr sehen konnten, haben wir uns auch schon wieder auf den Weg zum naechsten Punkt auf der Liste gemacht, wo wir nach gut 3,5 Stunden auf einem Rastplatz die nacht im Auto verbracht haben.
Meteor Crater
Wie jeden Tag waren wir puenktlich zum Sonnenaufgang wieder auf, diesemal lags bei mir aber nicht am Wecker, sondern weils echt kalt war. Hab mit normaler Kleidung, Winterjacke, Schal, Schlafsack und Doppelbett-Tagesdecke, die ich allein nutzte, geschlafen und mir war sowas von kalt. In der Frueh waren dann auch die Fenster vom Auto INNEN angeeisst FREEEEEEEEZZZZING!!
Gott sei Dank ist die Heizung im Auto schnell zur Hochleistung kommen. Und so konnten wir einen unglaublichen "Vollmonduntergang" ueber den Bergen und zum anderen einen Sonnenaufgang in der grenzenlosen Weite Arizonas miterleben.
Ja, nach einigen Minuten des Staunens sind wir aber schon weiter zum Meteor Crater. Und wieder sind mir die Worte vor lauter Staunen runtergfallen.... So dermassen gross, wahnsinn! Wikipedia sagt folgendes dazu:
,Der Meteor-Krater, auch bekannt als der Barringer-Krater, l ist ein berühmter Einschlagskrater eines Meteoriten und liegt in der Wüste Nordarizonas. Der Einschlag des Meteoriten fand vor ungefähr 50.000 Jahren statt. Gegenwärtig misst der Krater etwa 1,5 Kilometer im Durchmesser und ist etwa 170 Meter tief. Er wird von einem 30 Meter hohen Felsrand umgeben, der ihn von der umgebenen Ebene abgrenzt. Der einschlagende Meteorit hatte einen Durchmesser von 50 Metern, wog 300.000 Tonnen und bestand im Wesentlichen aus Eisen. Er schlug mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 40.000 km/h ein. Der Einschlag verursachte eine Explosion, die dreimal so stark wie das berühmte Tunguska-Ereignis war. Es wurden ungefähr 175 Millionen Tonnen(!!!!) Gestein weggeschleudert und dadurch ein ursprünglicher Krater von 1.200 Metern Durchmesser und 170 Meter Tiefe freigelegt; dabei wurden auch 30 Meter große Kalksteinblöcke herausgeschleudert. Am Einschlagpunkt wurde das Material aufgeschmolzen und verdampft, so dass neue Mineralien gebildet wurden, unter anderem Diamanten und Lonsdaleiten. Der Einschlag führte zu einem Erdbeben der Stärke 5,5 auf der Richterskala. In einem Umkreis von vier Kilometern wurde alles Leben ausgelöscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf 10 Kilometer aus, die Schockwelle verwüstete mit einer Geschwindigkeit von 2.000 km/h alles im Umkreis von 14 bis 22 km, außerhalb erreichte sie noch Hurrikanstärke bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern. Trotz dieser gewaltigen Zerstörungen hatte der Einschlag jedoch keine globalen Auswirkungen und die Region wurde von der lokalen Flora und Fauna bereits innerhalb eines Jahrhunderts neu besiedelt."
Sedona
Und schon warn ma wieder auf den Weg zum naechsten Ort, naemlich Sedona. Und der Weg dorthin war ...hmmm.... sehr europaeisch, wenn ma des so sagen kann. Bin ma echt wie daheim vorkommen. Nadelbaum Wald, Schnee und a kleiner Bach neben der Strasse....
Die Umgebung hat sich dan schlagartig geaendert, als wir kurz vor Sedona waren. Also da ist die Naturkulisse schon echt atemberaubend. Leider kommt des auf de Fotos etwas schlecht rueber, aber des is Rotstein, und der ist wirklich rot!!! Neben der Naturschoenheit hat Sedona auch noch etwas spirituelles zu bieten. Die Berge sollen angeblich spirituelle Kraefte besitzen. Deshalb sollte man eigentlich die Chapel of the Holy Cross, eine in einen Berg gebaute Kapelle, besuchen, aber aufgrund unseres straffen Zeitplanes ham ma die nicht besucht.
Lake Havasu
Als letztes Reiseziel stand Lake Havasu auf dem Programm. Wer kennt nicht das Lied
London Bridge is falling down, falling down, falling down. London Bridge is falling down, my fair lady. Und genau diese London Bridge ist in lake Havasu. Was die bruecke aber meiner Meinung nach so bezaubernd macht, ist die Landschaft. Wahnsinn. Der Stausee sowas von blau und unglaublich viele Palmen. Unbeschreiblich!!
Die London-Bridge, die 1831 in London gebaut wurde, konnte den ständig zunehmenden Verkehr über die Themse nicht mehr bewältigen. Deshalb entschied sich die britische Regierung, die Brücke zu verkaufen. Robert McCulloch, Gründer der mitten in der Wüste von Arizona gelegenen Stadt Lake Havasu und Vorstandschef der McCulloch Oil Corporation, ersteigerte die Brücke für 2.460.000 US-Dollar. Die Brücke wurde abgebaut und jeder Stein sorgfältig markiert. Alle Teile wurden auf dem Seeweg nach Long Beach in Kalifornien gebracht und von dort aus mit Lastwagen nach Lake Havasu City transportiert. Der Wiederaufbau begann am 23. September 1968 mit einer Zeremonie, in welcher der Oberbürgermeister von London den Grundstein legte. Am 10. Oktober 1971 konnte die Brücke (wieder) eingeweiht werden.
Ja und nach dieser schoenen Stadt lag eine 5 stuendige Heimfahrt an. Hoert sich jetzt aber viel schlimmer an, als es war, weil zum einen, was wir bei tageslicht noch an Landschaft gesehn haben... wau... und zum Anderen haben wir (wieder mal) einen atemberaubenden Sonnenuntergang erlebt!!!
Alles im allen war das ein Abenteuer der Superlative, wo im grossen und ganzen alles perfekt hinghaut hat und wir wirklichen einen Eindruck von der Weite Amerikas bekamen. Fuer mich steht jetzt der schwierigste Part an, die schoensten Fotos hochzuladen. Insgesamt ham ma a bissl mehr als 500 fotos gmacht... naja, des halt a bissl viel, aber jedes einzelne is so schoen...........
Mit einem Mietwagen, einer Kuehltasche voll Essen und Getraenke, Schlafsaecke und einer dicken Decke ging dann auch das Abenteuer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag schon los...
Death Valley
Erstes Ziel war das Death Valley, was an der Grenze zu Nevada liegt. Ich weis net recht, was ich erzaehlen koennt, muss man einfach gsehen haben, wahsinnig schoen. Hier ein kleiner Auszug aus dem internet:

" Der Name Tal des Todes hoert sich naturgemaess nicht gerade einladend an. Trotzdem ist die heisse Wueste, welche die Inidaner <Brennendes Land> tauften, heute ein vielbesuchtes Reiseziel. Das 1994 zum Nationalpark erklaerte Gebiet umfasst mehr als 13 000km2. Seinen beruehmt/beruechtigten Namen verdankt das Tal den Goldsuchern, die Mitte des 19. Jh. auf der Suche nach einer Abkuerzung zu den Minen westl. der Sierra Nevada die Wueste zu durchqueren versuchten. Doch auf dem Weg gingen ihnen bald die Wasservorraete aus und sie mussten elendig zugrunde gehen. Heute fuehren Strassen ueber die 230km breite Ebene. In einer schneeweissen Salzebenen findet man den tiefsten (86m unter dem Meeresspiegel) und den heissesten Punkt (max. 56,7Grad Celsius) der USA..."
In der Fotogalerie hab ich die Fotos fleissig kommentiert, einfach uebers Foto fahren, und schon koennts es lesen ;-)
Nachdem wir (Jitka und ich) vom Sonnenaufgang bis etwa 2 uhr nachmittags das Death Valley erkundet haben, machten wir uns auf den Weg nach Nevada, genauer Richtung Las Vegas. Und nach gut 2,5 Stunden Fahrt, haben wir auch die Stadt des Glueckspiels erreicht. Geplant waere ja eingentlich gewesen, dass wir ne grobe Sightseeingtour machen (just the Stripe und "old" LV), aber da wir puenktlich zur Rush Hour ankamen, ham ma beschlossen, dass Vegas ein eigener trip wird.... Ja daher haben sind wir blos druchgfahren um so schnell wie moeglich....
Hoover Dam
...in blos 20 Minuten zu erreichen. Leider wars trotzdem zu spaet und die Sonne hat nicht gewartet, so ham ma des ganze halt "nur" durch die eigntle-eh-halbwegs-passable Beleuchtung gsehn.

"Der Hoover-Staudamm, der allerdings kein Staudamm, sondern eine Staumauer ist, staut den Grenzfluss Colorado zwischen Arizona und Nevada zum Lake Mead auf. Die Größe des aufgestauten Sees ist mit einer Fläche von 69.000 Hektar, einer Länge von ca. 170 km und einer maximalen Tiefe von ca. 180 Metern auch für amerikanische Verhältnisse beeindruckend. Gebaut wurde der Hoover-Staudamm zwischen 1931 und 1935 als Bogengewichtsmauer mit einer Höhe von 221 m und einer oberen Dicke von ca. 14 Metern. Die untere Dicke beträgt 201 Meter. In der Staumauer wurden ca. 2,6 Millionen Kubikmeter Beton verbaut. Dies wäre genug, um einen 5 m breiten und 20 cm hohen Streifen von San Francisco nach New York zu legen." Ihr sehts, ist echt beeindruckend....
Noch in der gleichen Nacht machten wir uns auf den Weg Richtung Kingman, die sich selbst als "Heart of Historic route 66" bezeichnet.
Route 66

Puenktlich zum Sonnenaufgang waren wir schon unterwegs, unterwegs auf der legendaeren Route 66. Und es stimmt wirklich, ist man erstmals auf der Strasse und hoert den (fast) einzig empfangbaren Radiosender mit dem Namen "Route 66 Radio" ueberkommen einen die Gefuehle von Freiheit und Ungebundenheit. Hhhmmm, was kann ich euch sonst noch erzaehlen.... Die gut 80 milen, die wir gefahen sind, waren zusaetzlich zu den einmaligen Gefuehlen, die wir hatten, von einer wunderschoenen Naturkulisse gepraegt.
Gleich nachdem wir die Route 66 verlassen hatten, waren wir schon auf dem Weg zum weltberuehmten...
Grand Canyon

Und schon auf dem Weg war die erste, meiner Meinung nach positive, Ueberraschung... SCHNEE!!! Jihhaaa, nach doch sehr langer Zeit bin ich wie ein kleines Kind rumgerannt und hab Schneebaelle gmacht =-)!! Aber was uns nach den gut 100 milen erwartete.... Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab mir den Grand Canyon schoen vorgstellt, von den Internet Bildern her und so, aber als wir dann "davor" standen und in die Tiefe blickten..... WAU, recht viel mehr hab ich da nicht rausbracht! Ich kann auch nicht recht viel mehr dazu sagen, es war einfach unglaublich, amazing!!!
Was sich dann als MINDESTENS genau so schoen erwiesen hat, war der Weg vom Desert View (South Rim im Grand C.) zum Monument Valley..... Sagenhaft....
Monument Valley
So in der Art stell ich mir den Ayers Rock in Australien vor.... Eine nie aufhoerende ebene Wueste und dann taucht aus dem Nichts ein "Felsenberg" auf. Und solche sieht man auf dem Weg zum Monument Valley des oefteren.
Und dann ist es da, das Monument Valley. Selbst wenn man den Namen nicht kennt (ich schliesse mich da mal gar nicht aus), so kennt man die Landschaft aus den Western. Wir haben wieder mal unglaubliches Glueck mit dem Wetter ghabt, haben diese einzigartige Landschaft beim Sonnenuntergang geniessen koennen. Wobei geniessen ist jetzt a bissl falsch ausgedrueckt. Da Sonnenuntergang war, wir aber unbedingt DEN beruehmten blaetterlosen Baum vor dem bestimmten Tafelberg suchten. Sind dann um 10 Dollar mit einer Einheimischen direkt zu den Tafelbergen gfahren (ist fuer Touristen anscheinend verboten) und sie hat uns einige blaetterlose Baeume zeigt, leider war DER eine nicht dabei. i murs sagen, mir war des ganze net ganz soo wichtig, aber durch de Gschicht, sind wir so richtig Nahe dran gwesen. Und ja, dieses unglaubliche Bild hab tatsaechlich ich gmacht. Ich weis, ist sollte eigentlich Preisgekroent werden...."Das Monument Valley ist ein Tal an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah zu Arizona. Es ist bekannt für seine Tafelberge und diente bereits vielfach als Kulisse für Dreharbeiten. Es liegt in einer Höhe von fast 1900 m, die Temperaturen variieren zwischen –3° C im Winter und durchschnittlich 30° C im Sommer. Der Niederschlag beträgt durchschnittlich 20 cm im Jahr und fällt teilweise als Schnee. (Anm.:Bei uns ist teilweise schnee gelegen, siehe Fotogalerie)
Das Monument Valley wird auch als John Ford-Country bezeichnet, da dieser Regisseur bereits vor dem Zweiten Weltkrieg seine Western bevorzugt dort drehte. Sowohl das eigentliche Monument Valley als auch die ähnlichen Landschaften beiderseits des dort hinführenden Highways dienen als beliebte Kulisse für Werbung (Zigaretten, Autos, Motorräder, Tourismus usw.). Dadurch gilt diese landwirtschaftlich kaum nutzbare Gegend inzwischen als der Wilde Westen schlechthin."
Nach dem wir endgueltig nichts mehr sehen konnten, haben wir uns auch schon wieder auf den Weg zum naechsten Punkt auf der Liste gemacht, wo wir nach gut 3,5 Stunden auf einem Rastplatz die nacht im Auto verbracht haben.
Meteor Crater
Wie jeden Tag waren wir puenktlich zum Sonnenaufgang wieder auf, diesemal lags bei mir aber nicht am Wecker, sondern weils echt kalt war. Hab mit normaler Kleidung, Winterjacke, Schal, Schlafsack und Doppelbett-Tagesdecke, die ich allein nutzte, geschlafen und mir war sowas von kalt. In der Frueh waren dann auch die Fenster vom Auto INNEN angeeisst FREEEEEEEEZZZZING!!
Gott sei Dank ist die Heizung im Auto schnell zur Hochleistung kommen. Und so konnten wir einen unglaublichen "Vollmonduntergang" ueber den Bergen und zum anderen einen Sonnenaufgang in der grenzenlosen Weite Arizonas miterleben.
Ja, nach einigen Minuten des Staunens sind wir aber schon weiter zum Meteor Crater. Und wieder sind mir die Worte vor lauter Staunen runtergfallen.... So dermassen gross, wahnsinn! Wikipedia sagt folgendes dazu:,Der Meteor-Krater, auch bekannt als der Barringer-Krater, l ist ein berühmter Einschlagskrater eines Meteoriten und liegt in der Wüste Nordarizonas. Der Einschlag des Meteoriten fand vor ungefähr 50.000 Jahren statt. Gegenwärtig misst der Krater etwa 1,5 Kilometer im Durchmesser und ist etwa 170 Meter tief. Er wird von einem 30 Meter hohen Felsrand umgeben, der ihn von der umgebenen Ebene abgrenzt. Der einschlagende Meteorit hatte einen Durchmesser von 50 Metern, wog 300.000 Tonnen und bestand im Wesentlichen aus Eisen. Er schlug mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 40.000 km/h ein. Der Einschlag verursachte eine Explosion, die dreimal so stark wie das berühmte Tunguska-Ereignis war. Es wurden ungefähr 175 Millionen Tonnen(!!!!) Gestein weggeschleudert und dadurch ein ursprünglicher Krater von 1.200 Metern Durchmesser und 170 Meter Tiefe freigelegt; dabei wurden auch 30 Meter große Kalksteinblöcke herausgeschleudert. Am Einschlagpunkt wurde das Material aufgeschmolzen und verdampft, so dass neue Mineralien gebildet wurden, unter anderem Diamanten und Lonsdaleiten. Der Einschlag führte zu einem Erdbeben der Stärke 5,5 auf der Richterskala. In einem Umkreis von vier Kilometern wurde alles Leben ausgelöscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf 10 Kilometer aus, die Schockwelle verwüstete mit einer Geschwindigkeit von 2.000 km/h alles im Umkreis von 14 bis 22 km, außerhalb erreichte sie noch Hurrikanstärke bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern. Trotz dieser gewaltigen Zerstörungen hatte der Einschlag jedoch keine globalen Auswirkungen und die Region wurde von der lokalen Flora und Fauna bereits innerhalb eines Jahrhunderts neu besiedelt."
Sedona
Und schon warn ma wieder auf den Weg zum naechsten Ort, naemlich Sedona. Und der Weg dorthin war ...hmmm.... sehr europaeisch, wenn ma des so sagen kann. Bin ma echt wie daheim vorkommen. Nadelbaum Wald, Schnee und a kleiner Bach neben der Strasse....
Die Umgebung hat sich dan schlagartig geaendert, als wir kurz vor Sedona waren. Also da ist die Naturkulisse schon echt atemberaubend. Leider kommt des auf de Fotos etwas schlecht rueber, aber des is Rotstein, und der ist wirklich rot!!! Neben der Naturschoenheit hat Sedona auch noch etwas spirituelles zu bieten. Die Berge sollen angeblich spirituelle Kraefte besitzen. Deshalb sollte man eigentlich die Chapel of the Holy Cross, eine in einen Berg gebaute Kapelle, besuchen, aber aufgrund unseres straffen Zeitplanes ham ma die nicht besucht. Lake Havasu
Als letztes Reiseziel stand Lake Havasu auf dem Programm. Wer kennt nicht das Lied
London Bridge is falling down, falling down, falling down. London Bridge is falling down, my fair lady. Und genau diese London Bridge ist in lake Havasu. Was die bruecke aber meiner Meinung nach so bezaubernd macht, ist die Landschaft. Wahnsinn. Der Stausee sowas von blau und unglaublich viele Palmen. Unbeschreiblich!!Die London-Bridge, die 1831 in London gebaut wurde, konnte den ständig zunehmenden Verkehr über die Themse nicht mehr bewältigen. Deshalb entschied sich die britische Regierung, die Brücke zu verkaufen. Robert McCulloch, Gründer der mitten in der Wüste von Arizona gelegenen Stadt Lake Havasu und Vorstandschef der McCulloch Oil Corporation, ersteigerte die Brücke für 2.460.000 US-Dollar. Die Brücke wurde abgebaut und jeder Stein sorgfältig markiert. Alle Teile wurden auf dem Seeweg nach Long Beach in Kalifornien gebracht und von dort aus mit Lastwagen nach Lake Havasu City transportiert. Der Wiederaufbau begann am 23. September 1968 mit einer Zeremonie, in welcher der Oberbürgermeister von London den Grundstein legte. Am 10. Oktober 1971 konnte die Brücke (wieder) eingeweiht werden.
Ja und nach dieser schoenen Stadt lag eine 5 stuendige Heimfahrt an. Hoert sich jetzt aber viel schlimmer an, als es war, weil zum einen, was wir bei tageslicht noch an Landschaft gesehn haben... wau... und zum Anderen haben wir (wieder mal) einen atemberaubenden Sonnenuntergang erlebt!!!
Alles im allen war das ein Abenteuer der Superlative, wo im grossen und ganzen alles perfekt hinghaut hat und wir wirklichen einen Eindruck von der Weite Amerikas bekamen. Fuer mich steht jetzt der schwierigste Part an, die schoensten Fotos hochzuladen. Insgesamt ham ma a bissl mehr als 500 fotos gmacht... naja, des halt a bissl viel, aber jedes einzelne is so schoen...........