Elisabeth in Los Angeles
Mittwoch, 2. Juli 2008
Chicago
Am 19. Maerz ist meine Hostfamilie fuer 2 Wochen nach Deutschland geflogen, sprich ich hatte meinen wohl verdienten Urlaub. in dieser Zeit sind Carina, Chrisi, Meli und Schoko auf Besuch kommen, aber erst 4 Tage spaeter. Des heisst, ich hatter gurte 3 1/2 Tage frei... Und verbringe ich die allein in L.A.?? Nein, Schnaeppchenjaegger Elisabeth ist fuer 220 Dollar (ca. 140 euro) nach Chicago geflogen. Ganz allein, aber des darf ma lles net scheichn. Hab ueber s'Internet ein super Hotel gefunden, was von der Lage vielleicht net soo ideal war (Elmhurst), aber von der Qualitaet, Sauberkeit, Groesse des Zimmers... mind. 3* Standart. Ich musste immer ein Taxi zur Trainstation nehmen und dan ca. 1/2 Stunde mitn Zug nach Downtown Chicago.

Mit dem Wetterwars so ne Sache. Hab alles ghabt: 2 wunderschoene Tage mit blauem Himmel und sonnenschein (aber trotzdem blos um de 0 - 7 Grad Celsius) und dann war der Freitag, der Karfreitag. Schneesturm. Sogar der Flughafen wurde gesperrt. Naja, ich hab dann im laufe des Tages mein ganzen Fastenvorsaetze verworfen und hab mir an heissen Kakao gegoennt. Bin auch schon ziemlich bald zurueck zum hotel. Das heisst ich habs versucht. Das Problem war naemlich, dass keine Taxis gefahren sind... und des wegen Schnee in Chicago... Bin ma mal sehr vera*t vorkommen. Gurt, dadruch dass echt kalt und meine Schuhe zum Auswinken waren, bin ich auch schon wieder in den naechsten Starbucks ganga. Nach einigen Telefonaten, mitn Taxi, dem Hotel und anderen Taxiunternehmen, sollte ich in 1 Stunde abgeholt werden, vor der Videotheke. Nach 2 Stunden war noch immer niemand da. Aber dann is eine Angestellte raus kommen und hat mich netter weise sofort zum Hotel gefahren. Ende gut alles gut. ich hab dann auch noch eine wunderschoenen Samstag in der windy City gehabt...

Chicago ist eine wunderschoene Stadt, hab ein Foto vom searstower noch immer (mittlerweile seit 3 monaten) als bildschirmhintergrund, weils ma einfach so gut gfallt. Ich kann diese Stadt wirklich nur weiterempfehlen, wunderschoen, Fotos sprechen eh fuer sich....

jetzt erwartet sich natuerlich ein jeder Fotos, de folgen morgen oder am donnerstag, weil 1. heit scho spaet ist und 2. s'internet spinnt! Vielen lieben Dank fuer euer Verstaendnis! ;-)

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Dienstag, 13. Mai 2008
Die letzten 5 Monate...
So und jetzt sieht ein jeder, wie stressig so ein Aupairleben ist. Der letzte Eintrag ist ja von Silvester. WOW... seit dem hat sich bei mir einiges getan...

Ich fang einfach mal chronologisch mitn Jaenner an.

Tijuana


Gleich am 2. Jaenner bin ich mit dem Zug nach Tijuana, Mexico gefahren, um mich dort mit der Jetschgo Magdalena aus Sarleinsbach zu treffen. Sie war fuer einen Monat dort um Freunde zu besuchen und "nach dem Rechten zu schauen" ;-). So hatte ich die einmalige Gelegenheit einen Einblick zu bekommen in eine Welt, die wohl das krasseste Gegenteil zu meinem jetzigen leben ist. Angefangen vom Grenzuebergang, wo ich nicht einmal nach meinem Pass gefragt worden bin, ueber die Busse (die alten Busse der USA) bis hin zu den Haeusern. Eins der schlimmsten Dinge war fuer mich "der Zaun" and der Grenze.

Der am Meer nicht aufhoert, nein, da ist selst im Meer dieser Zaun. Und wie mir dann d'Magda noch einige Schicksale und generell wie Leute versuchen ins Land der unbegrenzten Moeglichkeiten zu fluechten. Aber das war ja erst der Anfang. Ein Besuch in der damals von Magda betreuten Projekt, wo eine Art Pfarre aufgebaut wird (wurde). Und Kindern die Moeglichkeit zum Spielen, Lernen und Entspannen geboten wird. Was mich unter Anderem zum "Staunen" gebracht hat, war Haeuser von innen zu sehen. Wie schon gesagt, recht viel krasser koennte der Unterschied zu meinem derzeitigen zu Hause nicht sein. Das faszinierenste aber fuer mich ist, obwohl die Menschen dort vergleichsweise soo wenig haben, sind sie unglaublich zufrieden und gastfreundlich!!!
Ich war zwar blos einen Tag dort (und nicht wie geplannt 2 Tage), aber ich glaub, dass mir d'Magdalena einen sehr guten Einblick in eine Welt geboten hat, die mir bislang noch unbekannt war.

Los Angeles

Auch in Los Angeles bin ich jetzt viel mehr unterwegs. Vorallem weil ich mich mittlerweile in dieser grossen Stadt orientieren kann. So steh ich nicht mehr vollkommen ahungslos da, wenn ich Leute kennen lern und diese mir sagen wo so wohnen :-)
Und weil ich mich hier so wohl fuehle und LA ja eine "Entertainment Stadt" ist, hab ichs mir zur Aufgabe gemacht, soviele Konzerte wie moeglich zu besuchen. Und da bin ich gar net amal soo schlehct dabei, find ich halt... The Hives, Foo Fighters mit Serji Tankian, Alanis Morissette, Matchbox 20... ich bin zufrieden.
Ja und da hat der Konzertsommer nu gar net angfangt.

Aber mit viel unterwegs sein mein ich nicht nur Konzerte, noe, wir (hauptsaechlich Jitka, Sonia und ich) lassen kein Wochenende aus, um die Stadt unsicher zu machen.
ich Sonia Jitka
In letzter Zeit kommts auch schon des eine oder andre Mal vor, dass ma unter der Woche fuatgengan. und mir daugts... ;-)
Hangovers werden dann oft am Strand verbracht, aber des kommt bei mir eigentlich eh niee vor ;-)!


Palm Springs

Was wir bis jetzt leider erst einmal gmacht haben, ist ein Tagesausflug, dieses eine Mal gings nach Palmsprings, eine Stadt mitten in der Wueste.

Die Ur-Einwohner von Palm Springs war der Agua Caliente Stamm der Cahuilla Indianer. Die Indianer nannten den Ort „la palma de la mano de Dios“ (dt.: „Die Handfläche Gottes“). Den Indianern gehört ein ca. 125 km² großes Reservat, welches ca. ein Fünftel der Stadtfläche einnimmt.

Bis in die 1960er Jahre ist Palm Springs eine Erholungsstätte für die amerikanische High Society geworden. Große Stars wie Ava Gardner und Frank Sinatra haben in dieser Zeit Häuser in Palm Springs gebaut bzw. gekauft. Dieser Umstand gab der Stadt den weltbekannten Ruf als der Ort, zu dem die Stars gehen, um sich zu erholen. Entdeckt wurde die Stadt von Spaniern um 1774, welche die heißen Quellen gefunden hatten.


Das faszinierende an Palm Springs war, es liegt mitten in der Wueste und trotzdem gibts einen Berg, wo das ganze jahr lang Schnee liegt... Vormittags haben wir im Schnee herumgetobt

und im nachmittag ham ma in der Sonne geschwitzt....

genial einfach... und dann kann man sich auch noch Indianer Canyons anschaun. Unglaublich schoen, Felder con Palmen. Anfags kommts einen vielleicht ungewohnt und ungepflegt vor, aber die werden halt nicht von der Strassenmeisterei (wie in LA) gepflegt und gesaeubert.

Also mir hats dort voi daugt, muss ma wie alles andere mal gsehn haben :-)!!



Oscars


Also so viel Aufmerksamkeit wie heuer haben die Academie Awards sowieso noch nie von mir bekommen. Aber auch klar, wenn ma blos 15 min entfernt wohnt. So waren wir 2 Wochen vor dem Event in Hollywood beim sogenannten "Meet the Oscars", wo man sich die echten Oscars, genau die, die dann vergeben wurden, anschauen konnte.


und ich hab sogar einen in der hand ghabt. Wie wir eine Woche vorher in Hollywood waren, haben wir se noch geaergert, warum JETZT schon d'Strassen gesperrt sind, da haben wir dann am Tag der Verleihung aber gschaut. Es war soweiso alles 2 Blocks ums Kodak Theater abgsperrt, wo man, wenn ma nicht unbedingt wie George Clooney ausschaut, blos mit hunderten von Ausweisen rein kommt. Nichts desto trotz habens d'Jitka und ich mit viel Charm und nen netten Laecheln relativ weit gschafft, und des um 9 Uhr morgens...


Die Verleihung selber aben se wir Mescha gemeinsam im Fernsehn angschaut, so richtig mit Wein, Chips und Cookies. Und ja, ich bin patriotisch aufgsprungen, wie Oesterreich gewonnen hat... :D!!


Big Bear

Des erste Maerzwochenende war ich mit meiner Familie Skifahren in den Bergen. Hammer sag ich blos. Nach ca. 2 Stunden Autofahrt waren wir schon aus dem 25 Grad warmen L.A. in den Bergen, wo echter Schnee lag. Fuer die Kinder war es das erste mal Schnee, unglaublich aufregend hatl...



Ja, wir haben fuer s'Wochenende eine Huette gemietet WAU, sag ich euch. Mit einer Aigner oder Steininger Huette nicht im Ansatz zum Verlgeichen. (Nur so nebenbei, aber falls jemand "Reich und Schoen" seher ist/war, dann sagt euch "Big Bear" ja etwas...).

Am naechsten Tag gings dann auf die Piste. Ich war ja etwas gespannt wie alles ablaufen wuerde, da Kinder ja das erste Mal Schnee gsehn haben, sprich keinen Schimmer vom Skifahren hatten, Denise war vor 20 jahren das Letzte mal auf Skieren und Hansi, der Skifahren kann, wollte unbedingt s'Snowboarden lernen... Das bedeutete fuer mich, alle waren in ihren Kursen und ich allein auf der Piste. Was ich als komisch und unguat erwartet habe, hat sich als "sch*egal" und 2 perfekte Skitage erwiesen.
Hhmm, was kann ich zum Gebiet sagen ? Groesser und besser als da Hochficht auf jeden Fall, aber mit Salzburg oder gar Tirol kanns net mithalten. Die Aussicht ist dafuer ein Wahnsinn... wunderschoen!!

man muss sich des so vorstellen, des ganze liegt ziemlich hoch (hoechster punkt ca. 8,000 feet, san ca. 2.400 meter) sprich es ist da net blos ein Berg, sondern mehr ne Bergkette und zwischen zwei Skigebieten ist der Big Bear Lake und das schaut von oben dann einfach Hammer aus. Was dann noch dazu gekommen ist, war s'Wetter. I mein des hab i sowieso noch nie erlebt... So dermassen warm, nglaublich. jacke hab ich genau einen halben Tag anghabt, ohne Schmaeh, es hat wirklich 15 - 20 Grad ghabt. Gschwitzt hab ich halt, und des net vom Sport. Dementsprechend waren auch die Schneeverhaeltnisse. Patzieg und ziemlich schwer... Aber man kann ja nicht alles haben ;-) Es war ein wunderbares Wochenende und ich bin selbst in kalifornien zum Snowboarden kema =)!!!

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